Gerresheimer steigert Umsatz im dritten Quartal 2021 um 10 Prozent

Strategische Neuausrichtung zeigt Wirkung

Dietmar Siemssen, CEO bei Gerresheimer

Gerresheimer hat im dritten Quartal 2021 das Umsatzwachstum weiter beschleunigt. „Das dritte Quartal belegt erneut, dass unsere Wachstumsstrategie erfolgreich ist. Die starke und weiter steigende Nachfrage nach unseren innovativen und nachhaltigen Lösungen zeigt, dass unsere Transformation greift. Als innovativer Lösungs- und Plattformanbieter sind wir ein starker Partner für unsere Biotech-, Pharma- und Kosmetikkunden. Unser breites Portfolio an High Value Solutions, Devices und Produkten ist einzigartig. Zusätzlich bietet unser globaler Footprint ein starkes Fundament“, sagte Dietmar Siemssen, CEO bei Gerresheimer. „Das Jahr 2021 wird den Erfolg unserer Wachstumsstrategie insgesamt klar bestätigen.“

Im dritten Quartal 2021 hat Gerresheimer einen Konzernumsatz von 382 Millionen Euro erzielt. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahresquartal organisch um 10,0 Prozent gewachsen, im Kerngeschäft um 9,8 Prozent. In den ersten neun Monaten ist das Unternehmen im Kerngeschäft organisch um 6,9 Prozent gewachsen. Der Geschäftsbereich Plastics & Devices legte im dritten Quartal 2021 organisch um 8,0 Prozent zu. Die Nachfrage nach vorfüllbaren Spritzen war hoch. Außerdem wuchs das Geschäft mit Kunststoffverpackungen sowie das Engineering- und Werkzeuggeschäft. Der organische Umsatz im Geschäftsbereich Primary Packaging Glass ist um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Das Pharmageschäft profitierte dabei vor allem von der weiterhin wachsenden Nachfrage nach unseren Lösungen für Biotech-Medikamente. Positiv wirkte auch die gestiegene Nachfrage nach Lösungen für Kosmetik.

Im Kerngeschäft belief sich das Adjusted Ebitda auf 79 Millionen Euro. Die organische Adjusted Ebitda-Marge im Kerngeschäft erreichte 20,9 Prozent. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres betrug die organische Adjusted Ebitda-Marge im Kerngeschäft 21,1 Prozent. Die Kosten für Rohstoffe wie Kunststoffgranulat, Strom und Gas sind in den letzten Monaten weiter deutlich angestiegen. Dieser Inflation bei den Produktionskosten steuert Gerresheimer mit angemessenen und kurzfristig wirksamen Maßnahmen entgegen. Das bereinigte Konzernergebnis lag im dritten Quartal bei 32 Millionen Euro. Gerresheimer bestätigt erneut seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr sowie seinen mittelfristigen Ausblick, d.h. rechnet mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.